Sunday, August 17, 2008

EL NIÑO BAILA REGGAETON

Wieder einmal ist ein Sonntag angebrochen und es ist Zeit wieder ein paar Neuigkeiten zu verbreiten.
Unimaessig ist nun ein wenig Alltag eingetreten. Ich hab jetzt endlich einen fixen Stundenplan. Von Montag bis Donnerstag hab ich immer Vorlesungen und ab Freitag beginnt dann immer das Wochenende. Schoen langsam beginne ich zu verstehen worueber die Profs immer sprechen. Von eigenen Wortmeldungen bin ich aber noch sehr weit entfernt. Sobald jedoch irgendwelche Zahlen auf der Tafel erscheinen, beginnt meine grosse Zeit. Wie schoen das Zahlen universell sind!!
Bis Dienstag muss ich auch schon eine Arbeit schreiben. Sistemas de Informaciòn, Recursos Humanos.... klingt nicht recht spannend....ist es auch nicht!
Sonst mach ich hier auch noch viel Sport. Ich hab mich schon in der ersten Woche in einem Fitnessstudio angemeldet und spiel sonst auch Fussball oder Basketball im Park mit amigos.
Die Argentinier nennen mich immer Gringo, was hierzulande fuer Europaer gilt. (In Mexico glaub ich steht es fuer Amis). Das ist aber nur ein Spitzname den ich mir hier geholt habe.....*g*
Der andere ist, ich konnte es kaum glauben....EL NIÑO. Ich schwoere ich habe zuvor kein Wort von Fernando Torres erwaehnt, und trotzdem hat mir eine Mexicanerin, namens Isabel (die Gelegeheit nuetze ich gleich und schicke meiner geliebten Schwester einen Kuss nachhause!) den Namen gegeben. Naja...was soll ich sagen....ich habs ja schon immer gewusst.
Donnerstag und Samstag war ich dann wieder "Ziehen". Ich weiss ich wiederhole mich, aber das Fortgehen hier ist traumhaft. Aufgestanden wird dann immer um 3 oder 4 am Nachmittag und das fertige Essen wartet schon sehnsuechtig auf mich. Einziger Nachteil: Ich muss meine Waesche selber waschen....eigentlich eine Frecheit...*g*
Was auch ziemlich laessig ist, dass hier extrem viel getanzt wird. Ich bin natuerlich immer mitten drin und schoen langsam loest sich auch meine mitteleuropaeische Hueftsteifigkeit...richtig geschmeidig!! ...Otra....Otra Noche....Otra!!!
Beim Frisoer war ich uebrigens auch schon. Nach meiner Alptraumerfahrung in den USA ( Nie wieder gehe ich in den USA zum Frisoer!!) war ich ziemlich nervoes, aber es hat, Gott sei Dank, alles wunderbar geklappt...Yeah....jetzt kann hier gar nichts mehr schiefgehen!

Mal schaun ob ich auch noch ein paar Schnappschuesse fuer euch hab....

Fortgehen mit Mexico und Guatemala!

Fotoshop!

Hier mit Marco ("Gastbruder"), seiner Freundin Mili und Juan. Gabriel y un chico de CòrdobaWieder mit Marco und Mili. Mein Blick eine wahre Katastrophe!Ge-dressed fuer die Noche de Salsa....die dann eigentlich Noche de Reggaeton war....umso besser!

Ja, mehr hab ich jetzt eigentlich gar nicht zu sagen. Liebe Gruesse nachhause!

Achja, Argentinien wird Olympiasieger im Fussball!

Friday, August 8, 2008



Hola chicos!

So...ich hab nun endlich mal Zeit gefunden meinen Blog zu starten. Zu Beginn erstmal ein paar Daten: Ich wohne hier in Córdoba gemeinsam mit 2 anderen Austauschstudenten (1x Ecuador, 1x Colombia) in einem Appartment bei einer Señora (Vita). Die Leute hier sind alle extrem freundlich und offen.
Córdoba ist eine Stadt mit 1,5 Millionen Einwohner, in der rund um die Uhr die Post abgeht. Kurz gesagt: Es geht mir hier praechtig!
Diese Woche hab ich auch schon meine ersten Stunden auf der Uni gehabt......war recht lustig....verstanden hab ich so circa ungefaehr gar nichts. Wie ich hier irgendeinen Kurs bestehen soll, weiss ich leider noch nicht. Aber um nun endlich zu den wichtigen Sachen zu kommen, werde ich euch nicht weiter mit Uni-Geschichten langweilen. Was bestimmt viel interessanter ist: Was mache ich hier so die ganze Zeit? Um ehrlich zu sein, besteht mein Leben derzeit nur aus drei Dingen: Fiesta, Fiesta, Fiesta. Taeglich.....wirklich....taeglich...Um Mitternacht gehts immer los mit einem gemuetlichen Vorgluehen bei irgendwelchen anderen Austauschstudenten. Da ich hier so ziemlich der einzige bin, der der spanischen Sprache nicht maechtig ist, beginnt jede Fiesta meist ein wenig verkrampft. In den Konversationen muss ich mich gezwungenermassen immer zurueckhalten. Ab und zu ergibt sich zwar die Moeglichkeit eines kurzen Beitrags meinerseits, ich brauche jedoch immer viel zulange um meine Gedanken zu formulieren, da ich mit meinen Verben immer in der Gegend herumkonjugiere. Wenn ich dann fertig bin, ist es natuerlich schon wieder viel zu spaet und das Gespraech hat sich schon in eine andere Richtung gedreht. Aber ich bin zuversichtlich dass ich das in den nachsten Wochen auch noch hinkriegen werde. Um 2:00 gehts dann immer weiter in einen Club (boliche) und die sind echt der Hammer hier. Ich bin in meinem ganzen Leben noch nie so gern fortgegangen wie hier....unglaublich. Leider ist es sehr teuer hier. Fuer einen Liter Bier (ja..ganz richtig...Bier wird hier literweise verkauft) muss ich sage und schreibe 1,5 bis 2 Euro hinblaettern. Die Musik in den Clubs ist ein Traum und auch immer sehr sehr laut, was natuerlich ein weiterer Vorteil fuer mich ist. Sprechen ist kaum moeglich, es zaehlen nur Blicke und Gesten. Kur gesagt: in den boliches kann ich das Leben so richtig geniessen.
Bis jetzt bin ich meistens mit anderen Austauschstudenten unterwegs gewesen (Mexico, Guatemala, España, Francia,.....). Alles extrem unkomplizierte und offene Leute.
Die Maedels hier sind zu 99% dunkelhaarig....wie schade...*gg* und blonde Maenner sind hier echt ganz ganz selten. Ich glaub als Aufreissertyp wuerde man hier echt leichtes Spiel haben, aber da kann ich ja leider nicht aus eigener Erfahrung sprechen..........
Um meinen Worten hier auch noch ein wenig mehr Kraft zu verleihen, hab ich natuerlich auch ein paar Schnappschuesse vom Fortgehen....

Hier gemeinsam mit Juan(Ecuador), Gabriel (Colombia) und Teresa (España).